KI im Arbeitsalltag
Weniger Routine. Mehr Überblick.
Gut vorbereitet. Bewusst entschieden.
Aus einer Aufgabe wird ein klarer Ablauf.
Das nimmst du mit: Der nächste Schritt beginnt bei deiner eigenen Frage.
Was du brauchst: Nutze die Erklärungen und Beispiele als Orientierung.
Ausprobieren: Prüfe, was du für deine Situation übernehmen möchtest.
Ein Überblick über diese Seite. Die Beispiele führen dich Schritt für Schritt weiter.
Alle drei Stufen Etwa 20 Minuten Ohne Vorwissen
Das nimmst du mit
Ein guter Auftrag nennt Aufgabe, Hintergrund und gewünschte Antwortform. Du probierst diese Bausteine aus, besserst gezielt nach und entwickelst am Ende eine wiederverwendbare Anweisung für einen KI-Assistenten. Alles an einem Beispiel: deinem nächsten Kochabend.
Alle Beispiele und Rückmeldungen hier sind vorbereitet. Es läuft keine echte KI im Hintergrund. Die Klickübungen verändern Beispiele direkt auf dieser Seite. Es werden keine Eingaben an einen KI-Dienst gesendet.
Was du brauchst
- Für die Übungen
- Nur diesen Browser. Kein Konto, keine Kosten.
- Für eigene Versuche
- Optional ein KI-Chat deiner Wahl. Dessen Zugang, Kosten und Datenschutz gelten separat.
- Dein Tempo
- Etwa 5 + 7 + 8 Minuten. Du kannst jede Stufe direkt aufrufen.
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Ausprobieren
Anfänger · verstehen und ausprobieren · ca. 5 Minuten
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Eine gute Antwort beginnt mit einem klaren Auftrag.
Eine KI ist ein Computerprogramm, das zum Beispiel Texte erzeugen kann. Sie weiß aber nicht von selbst, was du gerade brauchst. Die Nachricht, mit der du ihr eine Aufgabe gibst, heißt „Prompt“. Wir nennen sie hier erst einmal Auftrag.
Stell dir vor, du willst einen gemeinsamen Kochabend planen. „Hilf mir beim Essen“ lässt viele Fragen offen. Wie viele Menschen kommen? Wie viel Zeit habt ihr? Was soll am Ende auf dem Bildschirm stehen?
Welcher Auftrag hilft mehr?
Erledigt
Tippe oder klicke auf den Auftrag, der weniger Rückfragen offenlässt.
Was macht den Unterschied?
Tippe auf einen Baustein. Der passende Satzteil wird hervorgehoben und darunter erklärt.
Plane ein Abendessen. Vegetarisch, für vier Personen, in höchstens 30 Minuten. Nenne ein Gericht und eine Einkaufsliste mit Mengen.
Die Aufgabe: Was soll die KI für dich tun? Hier soll sie ein Abendessen planen.
Plane ein vegetarisches Abendessen für vier Personen. Die Zubereitung darf höchstens 30 Minuten dauern. Nenne ein Gericht und eine Einkaufsliste mit Mengen. Frage nach, wenn dir eine wichtige Information fehlt.Jetzt bist du dran: Kopiere den Auftrag in einen KI-Chat, den du bereits nutzt. Passe Personen und Zeit an. Lies die Antwort: Ist sie so konkret, dass du damit etwas anfangen kannst?
Eine klare Frage ist keine Wahrheitsgarantie. KI kann überzeugend klingende Fehler machen. Prüfe wichtige Angaben selbst, zum Beispiel Mengen, Zeiten und die Eignung von Zutaten.
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Verbessern
Fortgeschrittene · gestalten und verbessern · ca. 7 Minuten
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Baue Kontext und klare Kriterien in deinen Prompt ein.
Der Kontext beschreibt die Ausgangssituation. Constraints sind konkrete Vorgaben, etwa Zeit, Länge oder Budget. Ein gewünschtes Ausgabeformat macht das Ergebnis leichter nutzbar. Eine Rolle kann die Perspektive eingrenzen; sie ersetzt keine Informationen.
Dein Prompt-Baukasten
Erledigt
Der Grundauftrag steht. Ergänze Hintergrund und Format, bis der Auftrag prüfbar wird.
Für wen planst du?
Zwei Personen
Vier Personen
Welche Vorgaben gehören dazu?
Maximal 30 Minuten
Vegetarisch
Einkaufsliste mit Mengen
1 von 4 Bausteinen
1 von 4
Plane ein Abendessen für zwei Personen.Was soll die KI immer über deine Aufgabe wissen?
Einzelne Angaben ändern sich jeden Tag. Andere bleiben gleich. Solche wiederkehrenden Vorgaben kannst du als persönlichen Starttext aufheben. Manche KI-Dienste bieten dafür eigene Einstellungen an. Prüfe dort, für welche Gespräche sie gelten.
Ich suche alltagstaugliche vegetarische Gerichte. Ich koche mit einfachen Küchengeräten und möchte keine aufwendigen Zutatenlisten. Erkläre Zubereitungsschritte kurz und auf Deutsch. Frage nach der Personenzahl und verfügbaren Zeit, wenn ich sie nicht genannt habe.Mit einer Rückfrage gezielt nachbessern
Ein Follow-up ist eine weitere Nachricht im selben Gespräch. Du benennst, was an der Antwort noch fehlt. Wenn eine Antwort unbrauchbar geworden ist, kann auch ein neuer Chat mit vollständigem Kontext sinnvoll sein.
Die Einkaufsliste hat keine Mengen. Was jetzt?
Erledigt
Vorbereitete Beispielantwort: „Du brauchst Nudeln, Tomaten, Zwiebeln und Käse.“
Ergänze für vier Personen zu jeder Zutat eine Menge in Gramm oder Stück. Behalte das Gericht bei. Markiere Schätzungen und nenne kurz, welche Angaben ich prüfen sollte.Drei typische Fehler und wie du sie behebst
- Zu allgemein: Zielgruppe und Ausgangslage ergänzen.
- Zu lang: Antwortform und gewünschte Länge nennen.
- Zu selbstsicher: Unsicherheiten markieren lassen und Aussagen anhand verlässlicher Quellen prüfen. Die Bitte allein verhindert keine Fehler.
Bei Entscheidungen: Kriterien sichtbar machen
Lass dir bei mehreren Möglichkeiten die Unterschiede zeigen. So kannst du die Empfehlung mit deinen eigenen Prioritäten abgleichen.
Vergleiche die beiden Gerichte nach Gesamtzeit, Anzahl der Zutaten und Aufwand. Kennzeichne geschätzte Angaben. Empfiehl eines für meinen Kochabend und begründe die Wahl kurz anhand dieser Kriterien.3
Übernehmen
Experten · aus Prompts einen Assistenten entwickeln · ca. 8 Minuten
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Du musst denselben Auftrag nicht jeden Tag neu erfinden.
Bis hierhin hast du einzelne Aufträge formuliert und verbessert. Jetzt legst du fest, wie ein Assistent grundsätzlich arbeiten soll. Du beschreibst seine Rolle, sein Ziel, den Ablauf, die Antwortform und seine Grenzen. Diese dauerhafte Arbeitsanweisung wird oft Systemprompt genannt.
Dein Lernziel: Mit einem Prompt lässt du dir den Entwurf für diese Arbeitsanweisung erstellen. Anschließend prüfst du, ob sie auch bei fehlenden Angaben zu einem hilfreichen Verhalten führt.
Unser Beispiel bleibt der Kochabend. Aus „Plane mir heute ein Essen“ wird ein Küchenassistent, dem du künftig nur noch sagst, was heute anders ist.
Vervollständige den Auftrag an deinen Assistenten
Erledigt
Wähle passende Satzenden. Dein Prompt und die Beispielanweisung darunter passen sich sofort an. Für diese Aufgabe soll der Assistent fehlende Angaben klären, in drei Abschnitten antworten (Gericht, Einkaufsliste, Schritte) und dir die Entscheidung überlassen.
Wenn Personenzahl oder Zeit fehlen, soll mein Assistent …
Seine Antwort soll …
Mit der Einkaufsliste soll er …
Hilf mir, eine dauerhafte Arbeitsanweisung für einen Küchenassistenten zu entwerfen. Seine Aufgabe: alltagstaugliche vegetarische Abendessen planen. Gliedere die Anweisung in Rolle, Ziel, Ablauf, Antwortform und Grenzen. Wenn Personenzahl oder Zeit fehlen, soll er nachfragen. Die Antwort soll ein Gericht, eine Einkaufsliste mit Mengen und kurze Schritte enthalten. Er macht Vorschläge und bestellt nichts. Kennzeichne Schätzungen. Gib mir die fertige Anweisung als normalen Text, den ich prüfen und anpassen kann.Das folgende Ergebnis wird hier aus vorbereiteten Textbausteinen zusammengesetzt. In deinem KI-Chat kann die Antwort anders ausfallen.
2. So könnte die fertige Arbeitsanweisung aussehen
Rolle: Du bist mein Küchenassistent.
Ziel: Plane einfache vegetarische Abendessen.
Ablauf: Kläre Personenzahl, Zeit und weitere Vorgaben, bevor du planst. Bereits genannte Angaben fragst du nicht erneut ab.
Antwortform: Nenne ein Gericht, eine Einkaufsliste mit Mengen und kurze Zubereitungsschritte.
Grenzen: Kennzeichne Schätzungen. Behaupte keine geprüften Vorräte oder Preise. Mache Vorschläge und löse keine Bestellung aus.3. Hält die Anweisung im Alltag?
Deine nächste Nachricht lautet: „Plane etwas Vegetarisches für heute Abend.“ Personenzahl und Zeit fehlen. Probiere aus, was deine gewählten Regeln im Beispiel bewirken.
Wie du die Anweisung verwendest
Kopiere den Entwurf und lies ihn einmal kritisch durch. Falls dein KI-Dienst einen eigenen Assistenten mit einem Feld für dauerhafte Anweisungen anbietet, gehört der Text dorthin. Als erste Nachricht in einem normalen Chat kannst du ihn ebenfalls ausprobieren. Dort bleibt er eine Nutzernachricht; seine Überschrift allein macht ihn nicht zu einem technisch hinterlegten Systemprompt.
Teste anschließend drei Fälle: einen vollständigen Auftrag, fehlende Angaben und widersprüchliche Wünsche. Zum Beispiel „ein aufwendiges Ofengericht in zehn Minuten“. Eine brauchbare Anweisung führt dann zu einer Rückfrage oder erklärt die Grenze. Auch ein guter Systemprompt garantiert nicht, dass jede Antwort stimmt.
Und wann wird daraus ein Agent?
Die Arbeitsanweisung beschreibt, wie dein Assistent handeln soll. Ein Agent braucht außerdem eine passende Umgebung, in der er Schritte ausführen, Ergebnisse prüfen und sein weiteres Vorgehen bestimmen kann. Je nach Aufgabe gehören Werkzeuge und ausdrücklich vergebene Berechtigungen dazu. Der Prompt ist eine Grundlage dafür.
Schritt 1
Ein Prompt
„Plane das Abendessen für heute.“
Schritt 2
Eine Assistenten-Anweisung
„So hilfst du mir bei jedem Kochabend.“
Schritt 3
Ein Agent mit Werkzeugen
Könnte erlaubte Vorräte prüfen und daraus einen Plan entwickeln. Dafür muss diese Funktion tatsächlich eingerichtet sein.
Dasselbe Prinzip für Schreiben, Lernen und Besprechungen
Schreiben: Der Assistent kennt Zielgruppe und Ton. Du gibst ihm den aktuellen Text.
Lernen: Er stellt zuerst eine Frage, wartet auf deine Antwort und erklärt anschließend den nächsten Schritt.
Besprechungen: Er trennt Beschlüsse, offene Fragen und Aufgaben. Fehlende Verantwortliche kennzeichnet er, statt sie zu erfinden.
Für diesen Lernschritt reicht normale Sprache. Du entwirfst Regeln und beobachtest ihre Wirkung. Auf dieser Seite wird kein echter Assistent angelegt und kein Agent ausgeführt.
Häufige Fragen
Muss ich alle Stufen durcharbeiten?
Nein. Jede Stufe ist direkt erreichbar. Die Reihenfolge hilft dir, Wissen aufzubauen; sie sperrt keine Inhalte. Dein Fortschritt zählt gelöste Übungen, keine Besuchszeit.
Funktioniert das mit jeder KI?
Die Übungen vermitteln allgemeine Prinzipien für Textaufträge. Welche Formate und Funktionen ein konkreter KI-Dienst unterstützt, hängt von dessen Angebot ab. Eine präzise Anweisung garantiert keine richtige Antwort.
Kann ich am Handy weiterlernen?
Ja, mit denselben Übungen. Ohne Konto wird dein Lernstand aber nicht automatisch zwischen Geräten übertragen. Exportiere ihn unter „Dein Lernstand“ und importiere die Datei auf dem anderen Gerät.
Dein Auftrag zum Mitnehmen
Selbst ausprobieren
Dein Auftrag. Zum Ausprobieren.
Schalte Ziel, Kontext und Ergebnis hinzu. Beobachte, wie sich der Auftrag verändert, und kopiere ihn für deinen eigenen Versuch.
Kurze Browserübung · Kein KI-Konto nötig
Prompt-Werkstatt öffnen
Vom Wunsch zum Arbeitsauftrag
Fasse das Dokument zusammen. Ich möchte damit eine Teambesprechung vorbereiten.
In der Werkstatt ergänzt du Kontext und gewünschtes Ergebnis. Keine Live-KI.
Dein nächster Schritt
Nimm eine kleine Aufgabe aus deinem Alltag. Schreibe auf, was du brauchst, welchen Hintergrund die KI kennen muss und woran du eine brauchbare Antwort erkennst. Vergleiche deinen ersten Entwurf mit dem Baukasten. Wenn die Aufgabe wiederkehrt, mache daraus eine feste Arbeitsanweisung.
Baukasten noch einmal nutzenWeitere Lernseiten entdecken
Hier kannst du weiterdenken
- Die Prompt-WerkstattEinen Auftrag für deine eigene Frage entwickeln.
- Im Wiki nachschlagenBegriffe und Zusammenhänge in Ruhe nachlesen.
- Weitere Lernseiten entdeckenEine neue Aufgabe finden, bei der dir das Gelernte hilft.
Was ist hängen geblieben?
Drei Fragen zum Abschluss. Du kannst es beliebig oft versuchen; jede Antwort bekommt eine Erklärung.
Du hast das Thema durchgearbeitet.
Alle fünf Übungen sind gelöst. Nimm deinen fertigen Auftrag mit und prüfe die Antwort selbst. Das ist dein Lernnachweis hier, kein anerkanntes Zertifikat.
So kannst du weiterlernen
Mit diesen Übungen kannst du das Gelernte vertiefen oder in einem anderen Format nutzen.
- Deinen Schreibassistenten in Claude einrichtenDu richtest ein Claude-Projekt mit Schreibregeln und Stilproben ein, testest es in einem neuen Chat und sicherst die Anweisungen.
- Mit Claude zu deinem eigenen AnschreibenAm Ende hast du ein überarbeitetes Anschreiben als PDF und passende Fragen für dein Bewerbungsgespräch.
Einen klaren KI-Auftrag formulieren hilft dir, Ziel, Hintergrund und Ausgabeformat für deinen eigenen Versuch festzulegen.
In diesem Artikel
Ein Thema. Drei Perspektiven.
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Dein Lernstand bleibt bei dir.
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Mit „180 Tage speichern“ willigst du in diese lokale Speicherung ein. Du kannst sie hier jederzeit widerrufen und löschen. Auf gemeinsam genutzten Geräten können andere denselben Lernstand sehen.
Du kannst sofort loslernen. Dauerhafte Speicherung ist freiwillig.
Was genau wird gespeichert?
Ein eigener localStorage-Eintrag namens cooexistenz.lernlabor.v1: Version, Einwilligungszeitpunkt, Ablaufdatum, abgeschlossene Übungskennungen, gemerkte Themenkennungen und letzte Stufe. Der Browser sendet diese Daten nicht automatisch an den Server. Nach Ablauf wird der Eintrag beim nächsten Aufruf verworfen. Du kannst ihn auch über deine Browsereinstellungen löschen.
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Von Kevin Coo · Mit KI-Unterstützung erstellt. Beispiele und Ergebnisse eigenständig prüfen.
