Mit Claude einen Discord-Bot bauen.
Du lässt einen Bot programmieren, der auf einen Slash-Befehl antwortet. Danach ergänzt du einen weiteren Befehl und lernst, wo eine echte KI-Antwort dazukommt.
Drei Lernstufen · in deinem Tempo · Stand: 10. Oktober 2026
Das kannst du danach
Dein Bot beantwortet /ping auf einem Testserver. Du kannst Befehle erweitern und einen optionalen KI-Aufruf von festen Antworten unterscheiden.
Das übernimmt die KI
Claude schreibt den Bot-Code. Ein Bot mit festen Antworten verwendet beim Antworten noch kein Sprachmodell; dafür muss später ausdrücklich eine Modell-API angebunden werden.
Dein Werkzeug: Claude und Discord
Ein eigener Discord-Testserver, eine Anwendung im Developer Portal und Node.js. Bot-Token bleiben lokal in einer nicht geteilten Umgebungsdatei. Keine Schlüssel in Chats oder öffentliche Dateien kopieren.
Werkzeug öffnen (neuer Tab) Offizielle Hilfe (neuer Tab)
Funktionen, Kontingente und Preise können sich ändern. Prüfe den Zugang direkt beim Anbieter.
Die Aufträge führst du im genannten Werkzeug aus. Die Klickübungen hier zeigen vorbereitete Beispiele und senden keine Daten an einen KI-Dienst.
KI-Funken
Dein erstes Ergebnis mit dem Werkzeug
Lass einen einfachen Bot programmieren
Ein Slash-Befehl ist für den Start überschaubar, weil der Bot nicht alle normalen Nachrichten mitlesen muss.
- Lege im Discord Developer Portal eine Anwendung mit Bot an. Installiere sie auf deinem Testserver mit den nötigen Bot- und Befehlsrechten.
- Lass Claude die Dateien und Startschritte für den Auftrag unten erzeugen. Speichere sie in einem eigenen Ordner.
- Trage Token, Anwendungs-ID und Server-ID nur lokal in die vorgesehene .env-Datei ein. Installiere die Abhängigkeiten nach der erzeugten Anleitung, registriere den Befehl und starte den Bot.
- Teste /ping im vorgesehenen Server.
Baue einen minimalen Discord-Bot mit Node.js und einer aktuell passenden discord.js-Version. Ein serverbezogener Slash-Befehl /ping antwortet „Bereit zum Testen“. Liefere package.json, Bot-Code, Registrierungsskript, .env.example ohne echte Werte und .gitignore für .env. Keine privilegierten Intents für normale Nachrichten. Erkläre Installation, Registrierung und Start getrennt.
Darauf arbeitest du hin: Ein laufender Bot, der auf deinem Testserver den registrierten Befehl beantwortet.
Nutzt /ping bereits beim Antworten ein Sprachmodell?
KI-Werkstatt
Gezielt verbessern und weiterarbeiten
Erweitere einen Befehl und behebe Fehler
„Online“ zeigt nur die Verbindung. Registrierung, Server und Rechte entscheiden darüber, ob dein Befehl nutzbar ist.
- Ergänze /hilfe mit einer kurzen Befehlsübersicht.
- Registriere geänderte Befehle erneut und starte den Bot neu.
- Wenn etwas fehlt, prüfe Server-ID, Installationsrechte und Fehlermeldung. Teile Logs nur ohne Token.
Ergänze /hilfe mit einer kurzen Erklärung von /ping und /hilfe. Behalte serverbezogene Registrierung bei. Wenn eine Antwort fehlschlägt, protokolliere eine verständliche Meldung ohne Zugangsdaten. Zeige die nötigen Neustart- und Registrierungsschritte.
Darauf arbeitest du hin: Zwei getestete Slash-Befehle und ein klarer Weg, Registrierungsfehler einzugrenzen.
Was verändert die gezielte Korrektur?
Der Bot wird pauschal „KI-Bot“ genannt, antwortet aber nur feste Texte.
/ping bleibt feste Logik; erst /frage ruft ausdrücklich ein Sprachmodell auf.
Vorbereiteter Vergleich, keine Live-Ausgabe des Werkzeugs.
KI-Regie
Den Ablauf erweitern und selbst nutzen
Füge bewusst eine KI-Antwort hinzu
Jetzt bekommt der Bot erstmals selbst Zugriff auf ein Sprachmodell. Das benötigt einen separaten API-Zugang und kann Kosten verursachen.
- Wähle einen Anbieter und lies dessen aktuelle API-Anleitung.
- Lass einen ausdrücklich aufgerufenen /frage-Befehl ergänzen. Begrenze Eingabelänge, Aufrufe und Ausgaben.
- Teste zunächst nur eigene unkritische Fragen. Dauerhafter Betrieb braucht einen laufenden Rechner oder bewusst gewähltes Hosting.
Ergänze optional /frage mit einem serverseitigen Modellaufruf nach der aktuellen Dokumentation meines Anbieters: [Anbieter]. API-Schlüssel nur aus Umgebungsvariablen. Setze Längenlimit, Aufrufbegrenzung und Timeout. Antworte nur auf den ausdrücklich ausgelösten Befehl. Erkläre mögliche Kosten und Fehlerfälle.
Darauf arbeitest du hin: Ein bewusst begrenzter KI-Befehl; feste Befehle und Modellantworten bleiben unterscheidbar.
Der Bot ist online, /hilfe fehlt. Was prüfst du?
Was ist hängen geblieben?
Wo gehört ein API-Schlüssel hin?
Dein eigener Versuch
Wende den Ablauf jetzt auf eine kleine eigene Aufgabe an. Prüfe das tatsächliche Ergebnis im Werkzeug anhand der Kriterien dieser Anleitung. Die vier Klickübungen bestätigen deinen Lernstand auf dieser Seite, nicht die erfolgreiche Ausführung im externen Dienst.
Weitere Übungen zum Thema programmieren