Der Gedanke in einer Minute
Statt nur eine Antwort anzufordern, lässt du eine Idee aus unterschiedlichen Perspektiven untersuchen. Eine Rolle prüft Annahmen, eine sucht Gegenargumente, eine entwickelt einen kleinen Test.
Interessant wird das Ergebnis dort, wo sich die Antworten widersprechen. Genau dort findest du oft die Frage, die du als Nächstes klären solltest.
Mein Blick darauf: Ein guter KI-Rat macht deine Entscheidung nachvollziehbarer. Die Verantwortung für die Entscheidung bleibt bei dir.
In diesem Beitrag
Was hinter dem KI-Rat steckt
Council of High Intelligence bringt unterschiedliche Denkansätze an einen Tisch. Das öffentlich verfügbare Projekt arbeitet mit 18 analytischen Rollen. Namen wie Sokrates oder Feynman stehen dabei für bestimmte Denkansätze. Es sprechen keine echten Fachleute mit dir, und die Antworten sind keine authentischen Aussagen dieser Personen.
Die Projektbeschreibung sieht zunächst getrennte Einschätzungen, anschließend eine kritische Auseinandersetzung und zum Schluss eine Zusammenführung vor. Dabei sollen offene Fragen und Gegenpositionen sichtbar bleiben. GitHub · Projektbeschreibung ansehenPlugin / Repo · externe Website · neuer Tab.
Eine KI kann überzeugend klingen und dir trotzdem zu schnell zustimmen. Übermäßige Zustimmung ist ein untersuchtes Verhalten von Sprachmodellen. In der Forschung heißt es Sycophancy: Antworten passen sich mitunter stärker an die Sicht des Nutzers an, als es die Fakten rechtfertigen. Das bedeutet nicht, dass jede Antwort eines Modells dieses Verhalten zeigt.
Mich interessiert an diesem Ansatz vor allem eine Gewohnheit: einer plausiblen Antwort eine gute Gegenfrage folgen zu lassen. Dafür brauchst du zunächst weder 18 Rollen noch berühmte Namen.
Eine Idee. Drei Blickwinkel.
Nehmen wir eine fiktive Situation: Du möchtest für dein Team einen wöchentlichen KI-Newsletter starten. Er soll Zeit sparen und gute Anwendungen zeigen. Du hast dafür zwei Stunden pro Woche eingeplant. Ob dein Team ihn wirklich braucht, weißt du noch nicht.
Wähle eine Perspektive. Du siehst, wie sich die entscheidende Frage verändert.
Braucht dein Team einen Newsletter?
Vielleicht fehlen keine Informationen, sondern passende Beispiele für die tägliche Arbeit. Ein weiterer Newsletter könnte am eigentlichen Bedarf vorbeigehen.
„Welche konkrete Aufgabe würde nach dem Lesen leichter?“
Was würde die Idee scheitern lassen?
Du sammelst jede Woche neue Werkzeuge, aber niemand probiert etwas aus. Dann wächst die Linkliste, während der Nutzen unklar bleibt.
„Woran würdest du erkennen, dass sich der Aufwand nicht lohnt?“
Was kannst du vor dem Start herausfinden?
Zeige drei Kolleginnen oder Kollegen einen einzigen Beitrag mit einer konkreten Aufgabe. Frage danach, was sie damit anfangen konnten und was gefehlt hat.
„Welche Rückmeldung würde deine Entscheidung verändern?“
Redaktionell vorbereitete Beispiele. Kein Live-KI-Aufruf und kein protokollierter Plugin-Test.
Keine dieser Perspektiven entscheidet schon über den Newsletter. Zusammen machen sie sichtbar, welche Annahme zuerst geprüft werden muss: Gibt es einen Bedarf, den dieses Format tatsächlich trifft?
So probierst du das Prinzip ohne Plugin aus
Für den Einstieg genügt ein textbasierter KI-Chat, den du bereits nutzt. Der folgende Ablauf ist eine eigene, vereinfachte Übung für cooexistenz. Er bildet den technischen Ablauf des Plugins nicht nach.
1. Beschreibe die Entscheidung
Schreibe auf, zwischen welchen Möglichkeiten du wählst. Ergänze dein Ziel, die Grenzen und dein bisheriges Wissen. „Ist meine Idee gut?“ lässt zu viel offen. Konkreter ist: „Soll ich einen wöchentlichen Newsletter starten oder zunächst einen einzelnen Praxisbeitrag mit dem Team testen?“
Trenne dabei Beobachtungen von Vermutungen. „Zwei Personen haben danach gefragt“ ist etwas anderes als „Das wird bestimmt alle interessieren“.
2. Lass drei Perspektiven ausarbeiten
Kopiere den Auftrag und ersetze die Angaben in eckigen Klammern. Gib nur Informationen ein, die du im gewählten Dienst verwenden darfst.
Ich möchte eine Entscheidung prüfen, nicht nur Bestätigung bekommen. Entscheidung: [Welche Möglichkeiten stehen zur Wahl?] Ziel: [Was soll besser werden?] Bekannte Fakten: [Was weiß ich tatsächlich?] Meine Annahmen: [Was vermute ich bisher?] Grenzen: [Zeit, Aufwand, Budget oder andere Bedingungen] Wenn entscheidende Informationen fehlen, stelle zuerst bis zu drei Rückfragen. Prüfe meine Entscheidung anschließend aus drei Perspektiven: 1. Annahmenprüfung: Welche Voraussetzung ist am wenigsten belegt? 2. Gegenposition: Was ist das stärkste sachliche Argument gegen meine bevorzugte Lösung? 3. Praxistest: Welcher kleine Versuch könnte die wichtigste Unsicherheit verringern? Begründe jede Einschätzung. Trenne Fakten, Annahmen und offene Fragen. Erfinde keine Belege. Widersprich nur mit nachvollziehbarem Grund. Schließe mit dem wichtigsten Streitpunkt und einem konkreten nächsten Schritt. Antworte auf Deutsch.
Die drei Rollen in einem Chat teilen denselben Gesprächskontext. Sie sind keine drei unabhängigen Gutachten. Wenn du die ersten Einschätzungen stärker trennen möchtest, starte drei neue Chats mit derselben Ausgangslage und jeweils nur einer Prüfaufgabe. Auch dann können dieselben Modelle ähnliche Fehler machen.
3. Prüfe den stärksten Einwand
Lies die Antwort zunächst ohne auf das Fazit zu springen. Markiere eine Aussage, die für deine Entscheidung wirklich etwas ändern würde. Frage nach ihrer Grundlage und danach, wie du sie überprüfen kannst.
Untersuche diesen Einwand genauer: [Einwand einfügen]. Welche Teile sind belegt und welche nur Annahmen? Welche Beobachtung würde dafür sprechen, welche dagegen? Schlage einen kleinen, realistischen Test vor. Wenn dir Belege fehlen, benenne das ausdrücklich. Antworte auf Deutsch.
4. Entscheide über den nächsten Versuch
Im Newsletter-Beispiel könnte das heißen: erst einen einzelnen Beitrag erstellen, drei Personen lesen lassen und nach einer tatsächlich hilfreichen Anwendung fragen. Lege vorher fest, welche Rückmeldung für einen weiteren Versuch spricht. So misst du den Nutzen an einer Beobachtung, statt dich vom freundlichen Ton der Antwort überzeugen zu lassen.
Deine KI. Dein Einstieg.
Wähle die Werkzeuge, die du nutzt. Gemeinsame Erklärungen bleiben sichtbar; die Einrichtung passt sich deiner Auswahl an.
Alle sechs Anleitungen sichtbar. Du kannst mehrere KI auswählen.
Plugin: ein vom Projekt dokumentierter Installationsweg.
Skill / Regeln: übertragbare Arbeitsanweisungen; Funktionen und Abhängigkeiten gesondert prüfen.
Modell-Anbindung: die KI arbeitet in einem anderen Werkzeug mit.
ChatGPT & Codex
Council of High Intelligence liefert eine eigene Codex-Variante. Der lokale Installer setzt einen Rechner mit Git und Bash voraus; für Windows verwende eine passende Bash-Umgebung.
- Lade das Repo und prüfe
install.shsowieSKILL.codex.md. - Lass dir zunächst die vorgesehenen Schreibziele anzeigen:
git clone https://github.com/0xNyk/council-of-high-intelligence.git cd council-of-high-intelligence ./install.sh --codex-only --dry-run
Wenn die Ziele passen, installiere im selben Ordner mit ./install.sh --codex-only. Vorhandene eigene Council-Dateien vorher sichern. Starte Codex neu und suche den Skill in der Skill-Auswahl. Das Repo nennt /council; in Codex CLI/IDE kannst du Skills auch per $ auswählen. Fehlt der Eintrag, prüfe den vom Installer ausgegebenen Zielpfad gegen die Skill-Suchpfade deiner Codex-Version.
Im normalen ChatGPT-Chat: Starte mit dem kopierbaren Drei-Perspektiven-Auftrag weiter oben. Das ist die Methode als Prompt, nicht die vollständige lokale Council-Laufzeit.
GitHub · Council-InstallationPlugin / Repo · externe Website · neuer Tab · Codex-Skill-Suchpfade
Claude Code
Hier ist die direkte Plugin-Installation dokumentiert. Für den Claude-Webchat nutze stattdessen den einfachen Arbeitsauftrag aus diesem Beitrag.
Wenn du Claude Code bereits lokal verwendest und komplexere Fragen systematischer untersuchen möchtest, kannst du das Projekt selbst ausprobieren. Die folgende Anleitung beschreibt den Terminal-Weg. Sie wurde anhand der Dokumentation geprüft, hier aber nicht mit einem installierten Plugin ausgeführt.
Was du dafür brauchst
Eine eingerichtete lokale Claude-Code-Umgebung mit funktionierendem Zugang. Falls sie dir noch fehlt, beginne mit der offiziellen Einrichtung von Claude Code. Die Befehle unten gehören in eine interaktive Claude-Code-Sitzung, nicht in einen gewöhnlichen Webchat.
Der Quellcode des Plugins steht unter der GitHub · MIT-LizenzPlugin / Repo · externe Website · neuer Tab. Daraus folgt nicht, dass Modellaufrufe kostenlos sind. Welche Kosten oder Nutzungslimits gelten, hängt von deinem KI-Zugang und der Konfiguration ab. Mehrere Analyseläufe können zusätzlichen Verbrauch verursachen.
1. Projekt ansehen und Marktplatz hinzufügen
Öffne zunächst das GitHub · ProjektPlugin / Repo · externe Website · neuer Tab und lies die aktuelle Installationsbeschreibung. In Claude Code fügst du dessen Marktplatz mit diesem Befehl hinzu:
/plugin marketplace add 0xNyk/council-of-high-intelligence
2. Plugin auswählen und aktivieren
/plugin install council@council-of-high-intelligence
Prüfe im Installationsdialog die Bestandteile und den Geltungsbereich. Für einen ersten Versuch bietet sich eine lokale Installation nur im Testprojekt an. Folge anschließend der angezeigten Lade- oder Neustartmeldung. Unter /plugin kannst du prüfen, ob die Erweiterung installiert und aktiv ist. Den allgemeinen Ablauf erklärt die Claude-Code-Dokumentation zu Plugins.
3. Mit einer überschaubaren Frage beginnen
Das Projekt dokumentiert einen verkürzten Aufruf mit --quick. Für das Newsletter-Beispiel könnte dein erster Auftrag so aussehen:
/council --quick Soll ich für mein Team einen wöchentlichen KI-Newsletter starten oder zuerst einen einzelnen Praxisbeitrag testen? Ziel: konkrete Arbeit erleichtern. Grenze: zwei Stunden Aufwand pro Woche. Noch unbekannt: tatsächlicher Bedarf im Team. Trenne Fakten und Annahmen, benenne den stärksten Einwand und schlage einen kleinen Test vor. Antworte vollständig auf Deutsch.
Ohne --quick sieht das Projekt einen umfassenderen Rat vor; --duo ist für zwei Positionen gedacht. Mehr Rollen sind für diese erste Frage nicht automatisch hilfreicher.
4. Den Aufruf und das Ergebnis kontrollieren
Wird /council nicht erkannt, öffne die Befehlsauswahl mit / und suche den tatsächlich angebotenen Council-Eintrag. Plugins können Befehle mit einem Namensraum anzeigen. Prüfe außerdem Aktivierung und Fehlermeldungen unter /plugin. Installationsdetails können sich mit neuen Versionen ändern.
Prüfe danach, ob die Ausgabe konkrete Gegenargumente enthält und Annahmen als solche kenntlich macht. Eine lange Debatte allein ist noch kein besseres Ergebnis.
Microsoft Copilot
Mit Microsoft Copilot oder Microsoft 365 Copilot kannst du den Ideenrat als Denkübung nutzen. Ein geprüfter direkter Council-Plugin-Installationsweg für diese Produkte ist in diesem Beitrag nicht belegt.
Deinen ersten Ideenrat starten
- Öffne einen neuen Copilot-Chat und beschreibe eine konkrete Idee. Für den ersten Test eignet sich eine erfundene Unternehmensaufgabe, etwa ein FAQ-Assistent für neue Mitarbeitende.
- Füge den folgenden Auftrag ein. Gib an, welche Informationen vorliegen und was noch offen ist.
- Prüfe anschließend selbst, ob Gegenargumente wirklich relevant sind und der vorgeschlagene Test deine Annahme untersuchen kann.
Prüfe meine Idee: [Idee und Kontext]. Betrachte sie nacheinander aus drei Perspektiven: Nutzen für die Menschen, praktische Umsetzbarkeit und stärkstes Gegenargument. Trenne Fakten von Annahmen. Fasse die wichtigste offene Frage zusammen und schlage einen kleinen überprüfbaren Test vor. Erfinde keine Belege oder unabhängig ausgeführten Prüfungen.
Mehrere Perspektiven in einer Antwort sind keine unabhängig arbeitenden Agenten. Weder die Council-Skripte noch die vollständige Rollenstruktur werden durch diesen Auftrag installiert.
Im Unternehmen wiederverwendenMicrosoft 365 Copilot und Copilot Studio
- Prüfe mit eurer IT, ob dein Konto Agent Builder nutzen darf. Lizenz, verfügbare Funktionen und Organisationsvorgaben entscheiden über den Zugang.
- Erstelle in Microsoft 365 Copilot einen neuen Agenten. Hinterlege unter „Konfigurieren“ einen Namen und den angepassten Arbeitsauftrag als Anweisungen.Agent Builder einrichten (Microsoft Learn, neuer Tab)
- Ergänze bei Bedarf ausgewählte, geprüfte Repo-Erklärungen als Wissensmaterial. Verwende ein unterstütztes Dokumentformat oder eine passende SharePoint-Quelle. Wissen liefert Kontext; es installiert keine Repo-Programme.Wissensquellen hinzufügen (Microsoft Learn, neuer Tab)
- Teste zuerst mit einer erfundenen Aufgabe. Prüfe, ob die vereinbarten Schritte erkennbar sind, und korrigiere die Anweisungen vor der Freigabe.
Wenn ihr Copilot Studio nutzt: Hinterlege dort die Arbeitsanweisungen und füge unter „Wissen“ ein geprüftes Dokument hinzu. Prüfe die Antwort im Testbereich. Für tatsächliche Aktionen braucht es separat eingerichtete Werkzeuge oder Abläufe. Ein Datei-Upload ersetzt diese Einrichtung nicht. Dateien als Wissen verwenden (Microsoft Learn, neuer Tab)
Beim Teilen beachten: In einen Agenten eingebettete Dateien können dessen Nutzern zugänglich werden. Nutze dafür freigegebenes Material; SharePoint-Berechtigungen und die Vorgaben eurer IT bleiben Teil der Einrichtung.
Für einen dauerhaften „Ideenrat“ verwendest du den Auftrag oben als Agentenanweisung und ergänzt Kriterien eures Teams. Die kopierbare SKILL-Vorlage weiter oben ist für diesen normalen Einrichtungsweg nicht erforderlich.
Optional: eigene Skills in Microsoft 365 CopilotFrontier-Vorschau, kein pauschaler Repo-Import
Microsoft dokumentiert eigene Skills im Agent Builder als Vorschau für Organisationen im Frontier-Programm. Zusätzlich braucht es eine passende Lizenz oder einen unterstützten nutzungsabhängigen Zugang. In Mandanten mit Information Barriers ist diese Funktion laut Dokumentation nicht verfügbar.
- Prüfe, ob deine Organisation die Vorschau freigeschaltet hat.
- Bereite einen angepassten Skill als ZIP mit
SKILL.md, Name und Beschreibung vor. Prüfe Begleitdateien, unterstützte Skripte und Berechtigungen. - Öffne im Agent Builder „Konfigurieren“, dann „Skills“ und „Hinzufügen“. Lade das vollständige Paket hoch und prüfe seinen Inhalt.
- Teste den konkreten Anwendungsfall. Dass ein Repo eine
SKILL.mdenthält, belegt noch keine Kompatibilität mit Microsofts Laufzeit.
Microsofts Skill-Vorschau prüfen (Microsoft Learn, neuer Tab).
Google Gemini
Nutze den Drei-Perspektiven-Auftrag oben im Gemini-Chat. Ein geprüfter direkter Council-Installer für Gemini ist hier nicht belegt. Die Perspektiven in einer Antwort ersetzen keine unabhängig ausgeführten Agenten.
- Beginne mit einer kleinen Aufgabe und füge die ausgewählten Regeln ausdrücklich in deinen Auftrag ein.
- Wenn dein persönliches Konto Skills anbietet, öffne in Gemini die Einstellungen und „Skills“. Lege eine eigene Anweisung an oder lade einen geprüften Skill hoch. Prüfe Dateien und Voraussetzungen statt ein komplettes Repo ungeprüft zu übernehmen.
- Für Arbeits- und Schulkonten beschreibt Google derzeit weiterhin Gems. Hinterlege dort eine wiederverwendbare Anweisung und passende Wissensdateien, soweit für dein Konto verfügbar.
- In Gemini CLI kannst du einen passenden vollständigen Skill-Ordner unter
.gemini/skills/im Projekt ablegen und mit/skills listprüfen. Das ist ein eigener Einrichtungsweg mit lokalen Werkzeugen.
Prüfe das Ergebnis: Werden die gewünschten Schritte sichtbar eingehalten? Chat-Anweisungen installieren keine Shell-Werkzeuge. Google unterscheidet App-Skills, Gems und CLI-Skills; verfügbare Funktionen hängen vom Konto ab.
Gemini-App-Skills (Google-Hilfe, neuer Tab) · Gemini-CLI-Skills (Dokumentation, neuer Tab)
Grok
Im Grok-Webchat ist der Drei-Perspektiven-Auftrag der direkte Einstieg. Grok Build bietet zusätzlich lokale Skills und Projektregeln.
Für einen wiederverwendbaren, eigenen Ideenrat kannst du einen Ordner .grok/skills/ideenrat/ mit SKILL.md anlegen. Übernimm deinen geprüften Ablauf mit Namen und Beschreibung. Prüfe mit grok inspect die Erkennung und rufe /ideenrat auf.
Grok Build dokumentiert auch Claude-Kompatibilität. Für die vollständige Council-Ausführung ist hier jedoch kein projektspezifischer Grok-Nachweis vorhanden. Deshalb ist dieser Weg als angepasste Methode beschrieben, nicht als bestätigter Vollimport. Grok-Skills und Kompatibilität
Lokale KI
Für eine lokale KI kannst du zunächst die Methode als Prompt verwenden. Für einen wiederverwendbaren Ablauf dient Open WebUI hier als konkretes Beispiel.
- Wähle ein bereits eingerichtetes lokales Modell.
- Probiere den Drei-Perspektiven-Auftrag mit einer kleinen Entscheidung aus.
- Speichere deinen bewährten Ablauf im Arbeitsbereich Skills von Open WebUI und aktiviere ihn im Chat über
$. - Prüfe, ob der Rat Annahmen tatsächlich hinterfragt und Unbekanntes offenlässt.
Die vollständige Council-Laufzeit kann Ollama auch als zugeschalteten Anbieter erkennen. Dafür brauchst du zusätzlich einen unterstützten Host wie Codex oder Claude Code und die passende Modellkonfiguration. Ein Ollama-Modell allein führt weder die Agentenstruktur noch die Skripte des Repos aus. Lokalen Text-Skill einrichten · GitHub · Council-Modell-AnbindungPlugin / Repo · externe Website · neuer Tab
Eigener Ideenrat: Vorlage für deine SKILL.md
Diese bewusst kleine cooexistenz-Vorlage überträgt das Prinzip. Sie ist nicht das vollständige Council-Plugin. Speichere sie im oben genannten Skill-Ordner deiner KI oder importiere sie in Open WebUI.
--- name: ideenrat description: Prüft eine Idee auf Annahmen, Gegenargumente und einen kleinen praktischen Test. --- Bitte den Nutzer um Idee, Ziel und wichtigste Grenze. Prüfe die Idee nacheinander aus drei Perspektiven: 1. Welche Annahmen sind noch unbelegt? 2. Welches Gegenargument wiegt am schwersten? 3. Welcher kleine Test würde die wichtigste Unsicherheit klären? Trenne Fakten, Annahmen und offene Fragen. Stelle diese Perspektiven als Analyse dar, nicht als echte unabhängige Personen. Beende die Antwort mit einem nächsten Schritt und einem Abbruchkriterium.
Stand: 12. Oktober 2026. Anleitungen anhand der Dokumentation geprüft, nicht auf allen Plattformen ausgeführt. Farben und Symbole dienen der redaktionellen Orientierung; sie sind keine offiziellen Anbieterlogos.
Woran du eine brauchbare Antwort erkennst
Ich würde den KI-Rat an vier Fragen messen. Das folgende Ergebnis ist für unser Beispiel formuliert, keine tatsächliche Ausgabe des Plugins:
- Was trägt die Idee?
- Ein kurzer Praxisbeitrag könnte eine wiederkehrende Aufgabe erleichtern. Ob der Bedarf besteht, ist offen.
- Was bleibt strittig?
- Ein regelmäßiger Newsletter schafft Verlässlichkeit, bindet aber dauerhaft Zeit. Ein Einzelbeitrag prüft den Bedarf mit weniger Verpflichtung.
- Wann ändere ich den Plan?
- Wenn die Rückmeldungen zeigen, dass vor allem direkte Hilfe an konkreten Aufgaben fehlt, passt womöglich ein anderes Format besser.
- Was mache ich jetzt?
- Einen Beitrag mit einer klaren Anwendung erstellen und mit drei Personen besprechen.
Das ist noch kein Beweis, dass der Newsletter funktioniert. Es ist ein überprüfbarer nächster Schritt. Genau darin liegt für mich der praktische Wert.
Viele Rollen können denselben blinden Fleck teilen
Getrennte Antworten bedeuten nicht automatisch voneinander unabhängiges Wissen. Rollen können auf demselben Modell oder ähnlichen Grundlagen beruhen. Eine einhellige Meinung ersetzt deshalb keinen Beleg. Auch erzwungener Widerspruch kann schwache Argumente produzieren. Entscheidend ist, ob ein Einwand sachlich trägt.
Für eine einfache Sachfrage würde ich zuerst die passende Quelle lesen. Bei einer offenen Entscheidung mit mehreren Zielen kann der Perspektivwechsel helfen, die eigenen Kriterien genauer zu formulieren. Die Wirkung dieses konkreten Plugins ist hier nicht durch einen eigenen Vergleichstest belegt.
Häufige Fragen
Brauche ich das Plugin, um das Prinzip zu nutzen?
Nein. Mit dem Auftrag oben kannst du verschiedene Blickwinkel in einem KI-Chat anfordern. Das ist eine einfache Denkübung. Der organisierte Ablauf mit separaten Rollen und mehreren Runden ist eine zusätzliche Funktion des Projekts.
Sind das 18 verschiedene KI-Modelle?
18 Rollen sind nicht automatisch 18 verschiedene Modelle. Welche Modelle tatsächlich arbeiten, hängt von der Einrichtung und der Verteilung der Rollen ab. Aus der Anzahl allein lässt sich keine Unabhängigkeit ableiten.
Ist das eine neue Funktion von Claude?
Das vorgestellte Council ist ein eigenständiges Community-Projekt, keine hier belegte Standardfunktion des normalen Claude-Chats. Dieser Beitrag unterscheidet die dokumentierten Plugins für Claude Code und Codex von der angepassten Methode für andere KI-Oberflächen.
Direkt loslegen
- GitHub · Council of High Intelligence öffnen Plugin / Repo · externe Website · neuer Tab
- Claude Code einrichten
- Plugins in Claude Code verwalten
Mit KI-Unterstützung erarbeitet. Beispiele redaktionell vorbereitet. Das Plugin wurde für diesen Beitrag nicht installiert oder praktisch getestet.
